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Cannibal Hooker

„Die kommt auch wieder zu sich. Früher oder später“, grinste Henry sichtlich zufrieden und öffnete seine Faust, die er anschließend mit einem breiten Grinsen in der Hosentasche verschwinden ließ. Mit einem gezielten Tritt trat er der hübschen Isabell absichtlich mit den schweren Arbeitsschuhen ins Gesicht. Durch die Wucht kippte der Stuhl, auf welchem die Heranwachsenden das wehrlose Mädchen festgezurrt hatten, um es zu foltern und zu misshandeln, unter einem stumpfen „Badummrumms nach hinten um. Isabells Hinterkopf schlug hart auf die Steinplatten. Lediglich die Stuhllehne dämpfte den Aufprall.

Alle lachten.

„Heb mal das Röckchen an, dann sehen wir wenigstens noch ihre Lustgrotte blitzen, bevor sie den Löffel abgibt.“

Henry hatte scheinbar von seinen ekelhaften Tiraden noch nicht genug.

„Warum sollen wir sie angucken, ihre Fotze? Feucht ist sie eh nicht. Von solchem Schweinesperma wie deinem, wird selbst eine einsame, räudige Kanalratte in China nicht geil. Also versuchen wir mal meines.“

Der 16-jährige Travor ließ seine Hose runter und rieb einige Male mit gewohnten Handgriffen über seinen Schwanz bis er hart wurde.

Während zwischen den Jugendlichen erneut ein handfester Streit auszubrechen drohte, kam Isabell wieder zu sich.
Ihr Schädel dröhnte. Die letzten drei Tage hatten ihren Tribut gefordert.

„Hey Schlampe. Heute ist ein guter Tag zum Sterben oder etwa nicht?“
Travor beugte sich über Isabells Gesicht und rammte seinen erigierten Penis in ihren blutigen Schlund. Henrys Fußtritt hatte ganze Arbeit geleistet. Die Kauleiste des Blonden Engels war hinüber. Aber egal, das Püppchen würde sowieso keine anderen Schwänze mehr beglücken müssen, als die der Saubande hier. Und ihnen war es ohnehin egal. Sie waren Schweiß, Blut und Tränen kleiner Mädchen gewohnt. Holten sie sich doch regelmäßig welche her um ihre Späße mit ihnen zu treiben. Dabei blieb kein Auge trocken, kein Schwanz sauber und keine der Schlampen unbeschadet. Das Blut spritzte immer, das gehörte irgendwie zum Geschäft mit dazu und niemanden unter ihnen ekelte es, Blut und andere Körperflüssigkeiten der Opfer mit den Fingerkuppen vom besten Stück zu nehmen und anschließend entweder mit der Zunge abzuschlecken oder an der Hosenfalte abzustreifen. 


„Ich, ich halte es nicht mehr aus. Ich wünschte, ich wäre tot, egal an welchem Tag“, jammerte Isabell. „Das wirst du auch sein, Schätzchen. Spätestens, wenn wir mit dir fertig sind.“


Sie sah so wunderschön aus unter seinem Körper, dass es ihn erstaunte.
Sie drängte sich hinter seinen Augen in seinen Verstand: Ihre raue, nackte, unbesiegbare Schönheit. Die würde bleiben, auch wenn ihr die anderen Jungs früher oder später die Lichter aushauchten. Erst mit der Zeit würde ihr sinnlicher Körper verrotten und von den Würmern zerfressen werden. Ein Jammer, dachte Travor, als er sein bestes Stück aus ihrem blutigen Mund zog. Sogar ihre Angst war schön und die Schweißperlen die sich auf ihrer von Hämatomen übersäten Stirn in den herrlichsten Blautönen abzeichneten. Sie strahlte, glühte in dieser atavistischen Schönheit, feucht in Fleisch und wahrem Blut, wahrer Liebe. Vielleicht der einzige Moment aufrichtiger Wahrheit in Travors Leben traf jetzt auf sein Bewusstsein wie ein Hammerschlag auf den Amboss. Ihre Stimme war ein leises Flehen und es durfte ihn nicht jucken.

„Bitte“, jammerte sie. „Bitte nicht“, und er rang mit sich, ihrer elendigen Bitte nachzugeben und von ihr abzulassen. Doch die Augen der Jungs richteten sich alle auf ihn und seinen Prachtschwanz. Wenn er jetzt kneifen würde, wäre er für immer der Loser und wer wollte schon ein Verlierer sein? Travor träumte sich nach Blanco, das 45 Meilen nördlich von San Antonio und 45 Meilen westlich von Austin liegt. In die „Lavendelhauptstadt von Texas“. Er könnte Isabell die Lavendelfelder zeigen und sie würden es dort miteinander treiben. Wie oft hatte er diesen verdammten Traum geträumt, mit einer Braut dorthin zu fahren, um den Gefühlen freien Lauf zu lassen und er hatte es doch nicht tun können, weil ihn kein Mädchen ansprechen wollte.

„Du bist schon hässlich auf die Welt gekommen und dein Vater hat gleich gesagt, an dem Jungen ist Hopfen und Malz verloren, Peggy. Wir wussten, dass du uns niemals ein Mädchen mit nach Hause bringst, Travor“, hörte er seine Mutter reden.

Sie hatte ihn mit ihrer Häme stets verletzt und dies sogar absichtlich getan, doch er hatte ihr verziehen. Jetzt hätte er ihr und seinem Dad beweisen können, dass es eben doch Mädchen gab, die ihn mochten, die ihn vergötterten und alles darum gegeben hätten, mit ihm diese verfickten Lavendelfelder in Blanco zu besuchen um es dort wild und lüstern zu treiben. „Bitte“, jammerte Isabell noch einmal. Travor griff an seinen Schwanz. Zwischen Daumen und Zeigefinger rieb er ihn hart. „Du würdest alles tun, wenn ich dich freilasse, nicht wahr?“, raunte er stöhnend.
„Ja, ja“, haspelte Isabell. „Würdest mit mir nach Blanco fahren und dich von mir im Feld der blauen Herrlichkeit verführen lassen?“

„Alles was du willst, würde ich tun, wenn du mich nur freilässt“, versprach Isabell und es klang so ungemein glaubwürdig. So wahrheitsgetreu, dass er sich arg am Riemen reißen musste, den Schlachtplan, die anderen Jungs außer Gefecht zu setzen, in seinem vermaledeiten Schädel nicht zu Wort kommen lassen durfte. Er hätte sie alle an der Nase herumführen und Isabell befreien können. Seine Mutter würde staunen und sie würde Tränen der Freude weinen, dass er, der elendige Versager und jahrelange Taugenichts der Familie, endlich ein Mädchen gefunden hatte und dazu solch ein schönes, das ihn vergötterte. Ihn anhimmelte und dazu so hübsch war wie Isabell, die die wahre Schönheit bereits in ihrer Kindheit mit Löffeln gefressen zu haben schien. Aber morgen, morgen wäre auch noch ein Tag. Auch übermorgen könnte er die Blondhaarige noch befreien und mit ihr des Weges ziehen. Und wenn sie im Lavendelfeld nicht willig wäre oder sie ihn nicht so befriedigen würde, wie er sich das vorstellte, könnte er sie auch an einem anderen Tag noch umbringen, um das sadistische Schwein in ihm zu füttern, dessen Rufe immer lauter wurden wie die aus der Herde, der er stets wie ein unterwürfiger, geschlagener Hund, folgen musste.

„Was ist Travor? Wird das heute noch was?“, fluchte David. „Wir wollen auch noch ran“, lachte Raffi. Travor schluckte den Kloß in seinem Hals runter. Er musste weiterhin dem Rudel folgen und durfte sich keinen Fehltritt erlauben. Die Jungs würden ihn lynchen und sie waren zu fünft. Ihm haushoch überlegen. Seine Mutter könnte er auch anderweitig verblüffen. Eines Tages würde es ihm schon noch gelingen, sie vom Gegenteil zu überzeugen, dass er eben nicht der Nichtsnutz wäre, sondern ein begehrenswerter Junge, dem die Mädchen zu Füßen lagen. Auch wenn er sie dort runterpeitschen müsste, sie auf den Boden der Tatsachen prügelte, damit sie gehorsam wären. Das war das kleinste Übel im Gegensatz zu dem, was ihn erwartete, wenn ihm sein Vater anerkennend den Kopf kraulte, weil aus ihm jetzt eben doch ein richtiger Mann geworden war. Umstände gehörten zur Liebe immer mit dazu. Ebenso wie Verluste, das hatte schon seine Oma gesagt. Er würde Isabell befreien und mit ihr das Weite suchen. Doch die Stille des Tales senkte sich herab wie der nahende Tod des Mädchens. Welch widerlicher Gegensatz zu der tiefen Erkenntnis die er gerade gewonnen hatte: Der Wahrhaftigkeit seiner Liebe und der Weitsicht, die sie ihm geschenkt hatte. Der Widerspruch weckte in ihm das Bedürfnis sich direkt hier, vor ihren Füßen zu übergeben. Mit heruntergelassener Hose und entblößtem Penis einfach nur kotzen zu wollen. Die ganze Liebe der Welt gegen all das, was ihm täglich verloren ging. Vor seinen Augen erschien das Lavendelfeld. Wunderschöne Blumen, die in eine Grube voller Exkremente geschleudert wurden. Er sah Isabells von Maden ausgehöhlten Körper mit ausufernder Fäulnis am Caddo Lake angespült werden.


„Jetzt geh da weg. Wenn du keinen hochkriegst, bist du hier fehl am Platze, Mann“, schubste ihn David lieblos beiseite. So war das eben in Travors Leben. Er wurde immer und überall an die Seite gedrängelt. Wahrscheinlich war er sogar zum Ficken tatsächlich zu dämlich. Isabells flehenden, um Hilfe rufenden Blicke würde er allerdings nicht vergessen.