Isabell befindet sich spät abends, nach einem anstrengenden Arbeitstag, auf dem Weg nachhause. Während
sie im Parkhaus soeben in ihren Wagen einsteigen will, wird sie von einer Clique Jugendlicher überfallen und in deren Gewalt genommen.
Unter den brutalen Misshandlungen der Täter, von denen der Älteste zwanzig Jahre alt ist und der Jüngste vierzehn, erleidet sie grausame und unfassbare Qualen, steht Todesängste aus. Lassen
Isabells Peiniger die schwerletzte, junge Frau wieder frei, nachdem sie ihren Spaß mit ihr gehabt haben?
Prolog
Isabell schaute auf das Schnapsglas voller Sperma und kippte es auf ex. Ohne zu zögern, in einem
einzigen, reibungslosen Schluck, würgte sie alles runter.
Sie hatten ihr die Wahl gelassen. Entweder sie trank das Zeug vor den Augen aller Anwesenden in einem Zuge leer oder aber die Jungs zogen es in die Kanüle der Einwegspritze und injizierten es ihr
direkt zwischen ihre Schenkel in das Spermaauffangbecken, wie „Klaus, der Älteste von ihnen, sichtlich erheitert, Isabells Vagina titulierte. Für die anderen lautete der Abschnitt ihres
Unterkörpers mit dem feuchten Loch im Schritt, lediglich „Fotze“, „Möse“ oder „Muschi“.
Abgesehen von dem Übel, das Isabell sich vor den neugierigen Augen des Gesindels untenrum hätte entblößen müssen, wenn sie die Ladung zwischen ihren Beinen abhaben wollte, trug sie Sorge, von dem
Sperma geschwängert zu werden. Sie hatte in Biologie in der Schule nie wirklich aufgepasst und somit wusste sie nicht, wie lange sich Sperma in befruchtungsfähigem Zustand in einem sterilen
Behälter hält. Waren es zwei Stunden? Ein Tag oder sogar zwei gewesen oder nur dreißig Minuten? Zur Hölle man, sie hatte keine Ahnung! Klaus hatte sich unter den lüsternen Augen der anderen vor
wenigen Minuten einen runtergeholt und direkt in den Becher gewichst. Isabell glaubte, wenn sie das Zeugs auf ex runterspülte, niemand von den Bastarden mehr in Versuchung kommen könnte,
Schindluder mit der Wichse zu treiben.
„Schön lächeln!“, Benny, der Jüngste von ihnen, hielt die Kamera auf Isabells Gesicht gerichtet, als drehe er einen Film über die natürlichste Sache der Welt, Sperma aus Schnapsgläsern zu
trinken.
„Wir dokumentieren alles. Bis ins kleineste Detail. Du bist live auf Sendung, Püppchen. Also wünsche den Herrschaften dort draußen vor den Bildschirmen gefälligst einen schönen Abend, damit sie
sich über dich und deine widerlichen Marotten, alles was flüssig ist, schlucken zu wollen, amüsieren und sich so richtig einen darauf abwichsen, was für eine harte Spermanutte du doch
bist.“
Die Jungs lachten. Isabell war zum Heulen zumute, doch sie schlug sich tapfer. Bis sie plötzlich leichenblass wurde und den Inhalt ihres Magens auf den Boden kotzte. „Widerlich“, keuchte sie,
während es aus ihrem Mund tropfte.
„Dein Sperma schmeckt sicherlich wie Scheiße“, frotzelte Benny grölend. Isabel schauderte. Sobald sich die Jungs untereinander in die Wolle kriegten, wurde es brenzlig für sie.
„Sag das noch einmal, das mein Lebenssaft wie Scheiße schmeckt“, fauchte Klaus. Die Augen traten ihm furchterregend aus den Höhlen hervor. Wutschnaubend ballte er seine Hand zu einer Faust und
ließ sie blitzschnell vor den Nasen der Anwesenden die Runde machen. Dann holte er aus und platzierte sie direkt mittig zwischen Isabells Augen und Stirnhöhle. Lautlos, aber schmerzvoll kam es
zum Nock Out! Regungslos sackte die 19-jährige zusammen.
„Die kommt auch wieder zu sich. Früher oder später“, grinste Klaus sichtlich zufrieden und öffnete seine Faust, die er anschließend mit einem breiten Grinsen in der Hosentasche verschwinden
ließ.
Jetzt wäre es an der Zeit, kurz innezuhalten und sich die Frage zu stellen, warum das Sperma in das Schnapsglas und Isabell den Weg zum Clan der gefürchteten „The Butcher“ gefunden hat.
